Mittlerweile gibt es unzählige Ratgeber, Bücher und Sammlungen von Rezepten für die Stoffwechseldiät. In dieser unübersichtlichen Informationsflut kann es schon mal schwierig werden, den Überblick zu behalten. Doch verzweifeln Sie nicht –  wir haben hier das Wichtigste für Sie zusammengefasst.

Eine verführerische Vorstellung: Bei einer ganz normalen Ernährungsweise wird das Traumgewicht auf Dauer und ohne JoJo-Effekt gehalten. Genau das verspricht die Stoffwechseldiät.

Funktionieren soll dies durch eine Ernährungsumstellung, die den Stoffwechsel nicht nur anregt, sondern auch beschleunigt. Erfahrungsberichten zufolge soll während der Diät eine Gewichtsabnahme von bis zu zehn Kilogramm möglich sein – und das Gewicht wird anschließend mühelos gehalten, so das Versprechen.

Es gibt mehrere recht bekannte Formen dieser Diät, weshalb die Bezeichnung „Stoffwechseldiät“, die sich immer mehr durchsetzt, eigentlich ein Begriff mit zum Teil etwas unterschiedlichen Bedeutungen ist. Viele Leute beziehen sich bei der „Stoffwechseldiät“ meist auf die hier vorgestellte Form der Max-Planck-Diät. Aber auch andere Konzepte, wie etwa jenes der „Metabolic Balance“ mit seinen individuellen Ernährungsplänen, bedienen sich des gleichen Prinzips.

Kernproblem der Gewichtszunahme ist vielfach ein stark schwankender Blutzuckerspiegel. Zustande kommt dieser dadurch, dass zu viele und ungeeignete Kohlenhydrate aufgenommen werden. In weiterer Folge kann dies zu Heißhungerattacken und langfristig zu Übergewicht und sogar Diabetes führen. An diesem Problem setzt die Stoffwechseldiät an: Sie sorgt für ein konstantes Niveau des Blutzuckerspiegels.

Im Zusammenhang mit der Stoffwechseldiät oder Metabolic Balance sind Sie möglicherweise schon über die Begriffe „Leptin“ oder „Leptin-Resistenz“ gestolpert. Doch was ist das eigentlich?

Leptin (vom griechischen Wort „leptos“, dt. „dünn“) ist ein sogenanntes Protehormon, das sehr wichtig für die Regulation des Hunger- und Sättigungsgefühls ist. Es wird mitunter sogar als „Schlank-Hormon“ bezeichnet und galt lange Zeit als vielversprechender Ansatzpunkt für die Bekämpfung von Übergewicht.

Die genaue Wirkungsweise ist nicht nur kompliziert, sondern auch noch nicht ganz genau geklärt. Jedoch haben Forscher und Forscherinnen herausgefunden, dass viele Personen mit Übergewicht nicht oder nicht adäquat auf das Hormon reagieren. In diesem Fall wird von „Leptin-Resistenz“ gesprochen.

Auch diese Problematik kann Meinungen und Erfahrungen zufolge im Rahmen der Stoffwechseldiät angegangen werden. Wird der Stoffwechsel wieder „auf Vordermann“ gebracht, bekommt der Körper die Möglichkeit, die Signale, die durch die Wirkung des „Schlank-Hormons“ ausgesendet werden, wieder richtig wahrzunehmen und zu interpretieren.

Wie Sie in 14 Tagen den Stoffwechsel anregen

Spartanische Kost bei der StoffwechseldiätKurz und knackig ist das Programm bei der Stoffwechseldiät. Das Anregen des Stoffwechsels dauert insgesamt nur 14 Tage. Danach ist der Stoffwechsel so umgestellt, dass es mit der normalen Ernährung weitergehen kann.

Ein fester Diätplan gibt die Mahlzeiten für einen Zeitraum von sieben Tagen detailliert vor. Dieser Plan wird zwei Wochen in Folge angewendet. Anschließend ist die Diät beendet und der Stoffwechsel umprogrammiert – so zumindest die Theorie.

Die Lebensmittelauswahl während der Stoffwechseldiät ist sehr begrenzt. Vor allem Fleisch, Gemüse und Salat kommen auf den Tisch, auch Obst ist in der Diät enthalten. Insgesamt ist die Nahrung sehr stark proteinhaltig, während man die Kohlenhydrat-Zufuhr extrem einschränkt. Dadurch wird der Stoffwechsel so beeinflusst, dass der Körper auf seine gespeicherten Fettreserven zurückgreifen muss, um sicherzustellen, dass alle körperlichen Vorgänge normal ablaufen können.

Wenn Sie besonders wählerisch sind, werden Ihnen die zwei Diät-Wochen wohl eher schwer fallen. In dieser Zeit sollten Sie außerdem vollkommen auf Alkohol in jeder Form verzichten und Öl und Salz nur sehr sparsam einsetzen.

Sind Sie Vegetarier oder ernähren Sie sich vegan? Dann ist eine derart starre Diätform leider nichts für Sie, denn bislang gibt es von der Stoffwechseldiät keine vegetarische Variante, von einer veganen Form ganz zu schweigen.

Der Diätplan bei der Stoffwechseldiät

Den „einen“, „richtigen“ Diätplan zur Stoffwechseldiät gibt es wohl nicht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Varianten und Pläne, die sich oft aber nur geringfügig unterscheiden. Wir haben hier einen beispielhaft herausgegriffen.

All jene, deren Lieblingsmahlzeit des Tages das Frühstück ist, werden jetzt wahrscheinlich enttäuscht sein: Morgens gibt es entweder Kaffee oder Tee – Milch, Zucker, Honig oder andere Süßungsmittel sind dabei jedoch ein Tabu. Um Ihren Durst im Laufe des Tages zu stillen, müssen Sie auf Wasser zurückgreifen.

Mittags und abends gibt es dann Mahlzeiten in „fester Form“, die zu einem Großteil aus Proteinen bestehen sollten. In begrenzter Menge sind verschiedene Obst-, Gemüse- und Salatsorten erlaubt, Kohlenhydrate jedoch kaum.

Damit die Umstellung Ihres Stoffwechsels wirklich funktioniert, ist es äußerst wichtig, dass Sie sich streng an einen entsprechenden Ernährungsplan halten. Starker Wille und Disziplin sind hier also gefragt! Widerstehen Sie der Versuchung, die vorgegeben Mahlzeiten während des Tages in ihrer Reihenfolge zu verändern. Zusammensetzung und Ordnung der Mahlzeiten sind also fix!

Diätplan – Tag 1

Wie bereits erwähnt, fällt das Frühstück zu Beginn der Stoffwechseldiät sehr karg aus – es besteht lediglich aus einer Tasse Tee oder schwarzem Kaffee.

Ein wenig leichter wird es dann zu Mittag, wenn Spinat und zwei gekochte Eier auf den Tisch kommen (ob weich oder hart, bleibt dabei Ihnen überlassen).

Die Hauptmahlzeit des Tages fällt schließlich auf den Abend. Ein großes Steak oder bis zu drei kleinere Beefsteaks liefern Ihrem Körper viel notwendiges Eiweiß. Um den Magen auch wirklich zu füllen, können Sie als Beilage eine Schüssel grünen Salat sowie Sellerie essen.

Diätplan – Tag 2

Am zweiten Tag der Ernährungsumstellung dürfen Sie sich über ein etwas reichhaltigeres Frühstück freuen. Zum Kaffee oder Tee gibt es ein Brötchen – jedoch ohne Belag. Genießen Sie es und nützen Sie in weiser Voraussicht die schnelle Energie, die es zur Verfügung stellt, denn es bildet die einzige Kohlenhydrate-Ration des gesamten Tages.

Zu Mittag gibt es erneut ein großes Steak, und auch diesmal grünen Salat. Außerdem dürfen Sie sich eine kleine Portion Obst genehmigen.

Am Abend kommen vor allem Wurst-Liebhaber und -Liebhaberinnen auf ihre Kosten, denn auf dem Speiseplan steht gekochter Schinken, und davon so viel Sie wollen. Eine Beilage gibt es nicht, denn die Abendmahlzeit soll ausschließlich aus Proteinen bestehen.

Diätplan – Tag 3

Das Frühstück des dritten Diättages setzt sich erneut aus Kaffee und Brötchen (ohne Belag!) zusammen.

Auf den Mittagstisch kommen zwei gekochte Eier, Tomaten und – richtig geraten – Salat.

Hoffentlich haben Sie sich an Tag 2 nicht bereits völlig an gekochtem Schinken überessen, denn auch diesmal bildet er Ihre Abendmahlzeit. Heute, am dritten Tag, können Sie ihn allerdings zusammen mit grünem Salat essen.

Diätplan – Tag 4

Es braucht wohl keine hellseherischen Fähigkeiten, um das Frühstück des 4. Tages der Stoffwechseldiät zu erraten: Kaffee und Brötchen.

Ein gekochtes Ei mit Mohrrüben und etwas Schweizer Käse landen zu Mittag auf dem Teller. Die Abendmahlzeit fällt diesmal etwas süßer aus: Sie können sich über eine Kombination aus Obst und Naturjoghurt freuen.

Diätplan – Tag 5

Auch heute, an Tag 5, gibt es schwarzen Kaffee. Diesmal wird er jedoch nicht in Begleitung eines Brötchens serviert, sondern gemeinsam mit Mohrrüben, die mit etwas frisch gepresster Zitrone verfeinert werden.

Für die Mittagsmahlzeit statten Sie am besten dem Fischhändler Ihres Vertrauens einen Besuch ab, denn es gibt gedünsteten Fisch. Als Beilage landen Tomaten auf dem Teller. Vergessen Sie nicht, sich mit dem Salz und Öl zurückzuhalten!

Eine weitere Proteinzufuhr gibt es am Abend in Form von Steak, und auch eine Portion grüner Salat ist gestattet.

Diätplan – Tag 6

Sind Sie ein Gewohnheitstier? Dann werden Sie sich vielleicht über die mittlerweile fast schon altbewährte Kombination aus schwarzem Kaffee und unbelegtem Brötchen freuen, die es zum Frühstück gibt.

Das Mittagessen ist erneut eine richtige Eiweißbombe, denn es besteht lediglich aus gegrilltem Hühnchen.

Die abschließende Mahlzeit des Tages bilden dann zwei gekochte Eier, die Sie am besten gemeinsam mit Mohrrüben verzehren.

Diätplan – Tag 7

Den ersten Teil der Stoffwechseldiät haben Sie an Tag 7 fast schon geschafft!

Morgens wird es etwas härter als bisher – es gibt Tee mit Zitrone (weder Kaffee oder Brötchen stehen heute auf dem Plan!).

Die Mittagsmahlzeit fällt zwar an diesem Tag aus, dafür dürfen Sie sich jedoch abends an allem bedienen, worauf Sie Appetit haben: Essen Sie alles, wonach Ihnen gelüstet, und beschließen Sie damit die erste Hälfte der Diät.

Die zweite Woche der Stoffwechseldiät läuft genauso ab wie die erste, also zurück an den Start, zurück zum Diätplan von Tag 1!

Schnelles Abnehmen mit der Stoffwechseldiät– Ist das denn gesund?

Angesichts des kargen Speiseplans scheint es wenig überraschend, dass mit der Stoffwechseldiät zumindest zu Beginn schnelle Abnehmerfolge vorprogrammiert sind.

All jene, die es tatsächlich schaffen, sich an die strengen Ernährungsvorschriften zu halten, werden damit belohnt, dass schon bald die ersten Pfunde purzeln. Dazu braucht es aber einen eisernen Willen und große Disziplin, denn möglichen Heißhungerattacken wirkungsvoll zu widerstehen, ist im Rahmen dieser Diät der Schlüssel zum Erfolg.

Die Frage nach der kurzfristigen Wirksamkeit kann also bejaht werden – sofern Sie sich nicht von kulinarischen Verlockungen verführen lassen und während der Diät darauf achten, sich ausreichend zu bewegen. Der Körper ist eine derartig hohe Eiweißzufuhr nicht gewöhnt und kann unter Umständen bei Personen mit sehr trägem Lebensstil mit ungewollten Stoffwechselstörungen reagieren.

Erfahrungen mit der Stoffwechseldiät

Wie Sie beim Lesen vieler Erfahrungsberichte in Diätforen im Internet schnell bemerken werden, scheiden sich bei den Meinungen zur Stoffwechseldiät die Geister.

Einige Personen schwärmen sehr von den schnellen Erfolgen und berichten von einem Gewichtsverlust von bis zu 14 Kilogramm während der ersten zwei Wochen, was einer Abnahme von einem kg pro Tag entspricht.

Andere hingegen raten dringend davon ab. So sei die Stoffwechseldiät einseitig und fast nicht durchführbar. Manche erwähnen sogar Mangelerscheinungen und negative Folgen wie zum Beispiel Haarausfall, der sich schon nach sehr kurzer Zeit eingestellt habe.

Es gilt wohl auch hier: Nicht jeder Mensch reagiert gleich. Ob Sie mit der Stoffwechseldiät die Lösung zu Ihrem Problem finden oder nicht, können Sie wahrscheinlich nur selbst beurteilen.

Kritik an der Stoffwechseldiät

Wie bei anderen recht radikalen Ernährungs- und Diätformen gibt es auch bei der Stoffwechseldiät einiges zu kritisieren.

Wissenschaftliche Untersuchungen über den Langzeiterfolg dieser Diät fehlen weitgehend. Zwar dauert es nach dem Beginn der kurzfristigen Ernährungsumstellung nicht lange, bis sich die ersten Kilo verabschiedet haben, doch ob dieser Erfolg von Dauer ist, ist bisher nicht sicher bestätigt.

Die Anhänger und Anhängerinnen der Stoffwechseldiät prophezeien, dass die positiven Effekte, die mithilfe des Konzepts erzielt werden, mindestens ein Jahr andauern. In diesem Zeitraum sollte eine Gewichtszunahme also nicht zu befürchten sein.

Es erscheint jedoch als etwas fragwürdig, dass ein einmaliges Ankurbeln des Stoffwechsels ausreicht. Viele Personen, die unter ihrem Übergewicht leiden, haben über Jahre hinweg ungünstige Essgewohnheiten und Verhaltensmuster entwickelt. Diese lassen sich meist nicht von heute auf morgen in Luft auflösen.

Wie sinnvoll ist es, sich zwei Wochen in ein derartig enges „Ernährungs-Korsett“ zu zwängen, wenn man danach ohnehin wieder in seine Gewohnheiten verfällt? Was fehlt, sind oft sinnvolle und durchführbare Ratschläge für „die Zeit danach“ – die Zeit nach den zwei Wochen der Stoffwechseldiät. Nur dann, wenn man langfristig etwas an seiner Ernährung verändert, kann man verhindern, dass sich der Zeiger auf der Waage früher oder später wieder in die falsche Richtung bewegt.

Tipps und Tricks für langfristige Erfolge der Stoffwechseldiät

Haben Sie es geschafft, sich durch den 14-tägigen Diätplan der Stoffwechseldiät zu quälen, wissen nun aber nicht so recht, wie Sie weitermachen sollen? Dann holen Sie sich doch hier ein paar nützliche Anregungen!

Im Folgenden finden Sie wichtige Aspekte, die Sie beachten sollten, um dem gefürchteten Jojo-Effekt nicht in die Falle zu tappen. Verzweifeln Sie nicht – einiges lässt sich relativ einfach in den Alltag integrieren.

Den Stoffwechsel auf Touren bringen – und halten

Auch nach den ersten 14 Tagen sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Trinken Sie pro Tag mindestens 2 bis 2,5 Liter Wasser und/oder ungesüßte Tees. Um alkohol- und zuckerhaltige Getränke sollten Sie weiterhin einen weiten Bogen machen. Erstens sind diese für Ihren Stoffwechsel alles andere als förderlich und zweitens stellen derartige Flüssigkeiten leere Kalorienquellen dar. Diese haben für den Körper keinerlei Nähr-(und Mehr-)Wert.

Wahrscheinlich haben Sie es bereits hundertmal gelesen oder gehört. Achten Sie darauf, vor allem natürliche, unverarbeitete Produkte zu sich zu nehmen. Lebensmittel, die den Stoffwechsel ankurbeln, sind häufig sehr eiweißhaltig. Halten Sie sich also beispielsweise an Geflügel, Nüsse, besonders proteinhaltigen Käse, Bohnen. Auch Fisch ist eine super Eiweißquelle! Neben Proteinen liefern Ihnen fette Fischsorten wie Makrele oder Lachs auch wichtige Omega-3-Fettsäuren. Essen Sie außerdem regelmäßig Gemüse und Obst, und meiden Sie Dinge, die Ihnen nur kurzfristig Energie liefern. Ganz besonders zu erwähnen sind hier Weißmehlprodukte (Brötchen, Baguette und ähnliches).

Capsaicin als Stoffwechsel-Booster

Sie haben es gerne scharf? In diesem Fall haben wir gute Nachrichten für Sie! Capsaicin ist ein Alkaloid, das in verschiedenen Paprikasorten und auch in Chilischoten enthalten ist. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge kann Capsaicin den Stoffwechsel anregen und so Ihren Energieverbrauch fördern.

Neben seiner Wirkung als natürlicher Fettkiller hat Capsaicin erwiesenermaßen auch andere positive Auswirkungen auf Ihren Körper. So bekämpft dieser Inhaltsstoff unter anderem Krebszellen, senkt den Zuckergehalt im Blut und regt die Durchblutung an. Greifen Sie also ruhig zu!

Vor allem dann, wenn Sie mit sehr scharfen Speisen noch nicht allzu vertraut sind, sollten Sie zu Beginn beim Würzen etwas vorsichtiger sein. Ihr Körper, allem voran Ihr Magen, muss sich an den höheren Schärfegrad erst gewöhnen.

Beschleunigter Stoffwechsel durch Bitterstoffe

Ähnlich wie scharfe können auch bittere Lebensmittel Ihren Stoffwechsel beschleunigen. Bitterstoffe, die zum Beispiel in Grapefruit, Radicchio oder – gute Nachrichten! – auch in Bitterschokolade enthalten sind, haben eine Auswirkung auf das Sättigungsgefühl. Sie können im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung bis zu einem gewissen Grad Stoffwechselstörungen vorbeugen.

Ganz nebenbei können Sie mit Gewürzen, die einen hohen Gehalt an Bitterstoffen aufweisen (wie Zimt, Kurkuma oder Kümmel) Ihre Verdauung anregen. Der Übersäuerung des Körpers wird entgegengewirkt und Ihr Körper auf schonende Art und Weise Ihren bei der Entschlackung unterstützt.

Auch Apfelessig gilt als wahres „Wundermittel“ für den Stoffwechsel. Er soll die Speicheldrüsen dazu anregen, Speichel zu produzieren, wodurch auch die Verdauung beschleunigt wird. Außerdem kann er (in Maßen, nicht Massen!) dem Körper dabei helfen, Schadstoffe und Abbauprodukte auszuscheiden.

Mit Bewegung den Stoffwechsel anregen

Ein weiteres, sehr effektives Werkzeug, um Stoffwechselprozesse zu fördern, ist Bewegung. Es muss nicht unbedingt Ausdauer- oder Kraftsport sein. Achten Sie darauf, sich im Alltag ausreichend zu bewegen! Ersetzen Sie den Lift durch Treppen, fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit und verzichten Sie beispielsweise einmal pro Woche auf Ihr Auto. Damit tun Sie nicht nur Ihrer Umwelt, sondern auch Ihrem Körper etwas Gutes.

Auf diese Weise verbrennen nicht nur während der Bewegung mehr Kalorien, sondern können auf lange Sicht durch einen höheren Muskelanteil auch dazu beitragen, dass Sie in Ruhe einen höheren Energieverbrauch haben.

Was Sie unbedingt vermeiden sollten

Ebenso wichtig wie die Dinge, die Sie selbst aktiv tun können, um Ihren Stoffwechsel auf Hochtouren zu bringen, sind Dinge, die Sie unterlassen sollten. Doch was ist es nun wirklich, was Ihrem Stoffwechsel schaden kann und Sie daher unbedingt vermeiden sollten?

Ein ungesunder Lebensstil

Schlafen Sie zu wenig und/oder schlecht? Essen Sie unregelmäßig? Bewegen Sie sich kaum? Wenn Sie diese Fragen mit einem „Ja“ beantworten, ist dies einerseits schlecht, andererseits haben Sie dadurch aber wichtige „Übeltäter“ identifiziert, die Ihren Stoffwechsel negativ beeinflussen. Versuchen Sie daher, schlechte Schlafgewohnheiten, Bewegungsmangel und unregelmäßige Mahlzeiten weitgehend aus Ihrem Verhaltensrepertoire zu streichen.

Zu viel Zucker

Zucker, wie er heutzutage leider in nahezu allen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten ist, ist „der Feind Nummer 1“ für Ihren Stoffwechsel. Er versorgt Sie zwar rasch mit Energie und gibt Ihnen kurzfristig das Gefühl, leistungsfähig zu sein, doch sorgt er für große Schwankungen in Ihrem Blutzuckerspiegel und löst so (Heiß-)Hungergefühle aus.

Verzichten Sie daher nicht nur auf den Zucker im Tee oder Kaffee, auf Kekse, Schokoriegel und Limonaden, sondern vergewissern Sie sich auch bei vermeintlich „gesunden“ Produkten, dass diesen kein Zucker zugesetzt wurde.

Fertigprodukte

Es ist nachvollziehbar, wenn Sie besonders in stressigen Zeiten vermehrt bei verarbeiteten Lebensmitteln, Fast Food und Fertigprodukten zulangen. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich auch in solchen Phasen lieber an Speisen halten, die Sie selbst zubereitet haben. In Büchern und auch online finden Sie mittlerweile sehr viele Rezepte, die Sie während und auch nach der Stoffwechseldiät einfach und rasch zubereiten können.

Medikamente, die den Stoffwechsel anregen sollen

Finger weg von Tabletten, Kapseln und Co.! Selbst wenn der (Online-)Handel solcher medizinischen Präparate boomt, sollten Sie sich auf keinen Fall dazu verleiten lassen, ebenfalls zuzugreifen. Erstens versprechen sie oft viel mehr, als sie tatsächlich halten können, und zweitens enthalten sie selten Stoffe, die Sie Ihrem Körper nicht auch auf natürlichem Wege (also durch gesunde Ernährung) zuführen können.

Das Wichtigste auf einen Blick zusammengefasst

  • Während der 14-tägigen Stoffwechseldiät gilt es, sich streng an den vorgegebenen Diätplan zu halten. Ein Vertauschen der Mahlzeiten (also z.B. Abendessen zu Mittag und Mittagessen am Abend) ist nicht gestattet!
  • Erlaubt sind vor allem eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch und Eier, sowie Salat und etwas Obst. Stark kohlenhydrathaltige Produkte wie Nudeln sind hingegen tabu.
  • Damit die Pfunde nicht nur schnell purzeln, sondern Ihre Erfolge auch nachhaltig sind, ist es wichtig, dass Sie Ihren größten Ernährungssünden auf den Grund gehen und diese bearbeiten.
  • Für einen gesunden Stoffwechsel achten Sie langfristig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, genügend Schlaf und einen aktiven Lebensstil.

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